Bildergalerien

Bergtour von der Alm-Käserei Jochalm auf die Kassianspitze und retour 2.581m

06.11.2011

Vom östlichen Parkplatzende folgen wir der Beschilderung "Latzfonser Kreuz Nr. 15" den Bergweg am Waldrand aufwärts. Kurz darauf, nach erreichen eines Fahrweges, kurz links und nach einem Gatter wieder rechts am Wiesenpfad aufwärts. Am breiten Rücken immer in Grundrichtung Nord zum Kesselbild. Rechts weiter am "Weg Nr.1" leicht abwärts entlang der Ostflanke des Jocherer Berges in den weiten Talkessel unterhalb vom Latzfonser Kreuz. Aufwärts zum Kirchlein und kurz davor links der Beschilderung "Kassianspitze" folgen und über zwei kurze Steilstufen zum Kassiansee. Über eine kurze weitere Steilstufe auf den breiten Gipfelrücken und unschwierig zum Gipfelkreuz.

Retour: Am selben Weg retour zum Latzfonser Kreuz - trittsichere Berggeher folgen vom Gipfel dem Grat weiter Ri. Osten mit einem kurzen Abstieg und Gegenanstieg auf die Ritzlarspitze und über kurze, versicherte Steilstufen hinunter zum Latzfonser Kreuz.
Weiter zum Kesselbild und am Weg Nr. 1 geradeaus der Beschilderung "Rittner Horn" folgen. Am breiten Grasrücken abwärts Ri. Südwesten zur Wegverzweigung ins Getrumtal. Geradeaus weiter, kurz auf einem Fahrweg entlang, wiederum links und bei der folgenden Wegverzweigung links Ri. "Stöfflhütte Nr. 15a". Zweimal durch ein Gatter und am Fahrweg kurz links und sofort wieder rechts abwärts zur Stöfflhütte.
Oberhalb, östlich der Stöfflhütte auf schmalem Wiesenpfad Richtung Osten, einen Graben ausgehend, über die Gruberalm und Steineralm retour zur Jocherer Kasalm und zum Parkplatz Kasereck.
Gehzeit Gipfel: 2,5-3 h

Gehzeit Gesamt: 5,5-6 h

Höhendifferenz: 1.002 Hm

Tourlänge gesamt: 15,4 Km

24 Bilder insgesamt

Galerie anzeigen »

Albeins - Teis - Nafen - Albeins (Historische Rundwanderung)

03.07.2011

Von Albeins gehts den Forstweg Nr. 9 entlang, aufsteigend
zum Kasseroler Hof - einem urgeschichtlichen Siedlungs-
platz - in den Schneggenbach- Graben, über einen kurzen
Waalweg zu einem Teich und nach Teis. Der Weg Nr. 11
führt über den Nafner Wetterkreuz- Hügel vorbei an einer
geschützten altehrwürdigen Edelkastanie und zum
St. Bartholomäus Kirchlein im Streuweiler Nafen.
Auf dem mittelalterlichen Begräbnisweg Nr. 4 geht es
abwärts zum Totenstein und zu den “Eislöchern”,
dann durch Obstgüter zurück nach Albeins.

Wegverlauf: Weg Nr. 9 - 11 - 4
Höhenunterschied: 360m
Länge: 8 km
Gehzeit: ca. 4 Stunden
Schwierigkeitsgrad: einfach

26 Bilder insgesamt

Galerie anzeigen »

Kleiner Lagazuoi

02.07.2011

Der Aufstieg zum Kleinen Lagazuoi ist ein steiler Anstieg auf guten Wegen und alten Kriegspfaden. Diese Region war im 1. Weltkrieg heftig umkämpft, der Berg wurde von Stollen durchzogen und teilweise durch Sprengungen zerstört. Heute wurden Teile der alten Kriegsstellungen als Freilichtmuseum eingerichtet. An  der Talstation beim Falzaregopaß kann man sich gegen Gebühr einen Audioguide ausleihen.
Los geht es am Falzaregopaß, 2105 m. Wir nehmen den breiten Weg, welcher sich noch Norden (Weg. Nr. 402 hinauf zieht. Der Weg wird sehr schnell steiler und windet sich bald in kehren unterhalb der mächtigen Lagazuoiwände aufwärts. Dabei haben wir einen schönen Ausblick auf die 5 Torri und die marmolada gegenüber sowie auf den Falzaregopaß. Rechts vom Pass ragt der markante Hexenstein aufwärts. Kurz darauf geht ein Weg nach links zu alten Stellungen der Österreicher ab und wenig später folgt ein weiterer Abzweig zu alten Schützengräben der Italiener und einer Kletterwand (Dauer 15 Minuten). Nach gut 30 Minuten, der weg geht jetzt direkt an den Felswänden entlang, zweigt wiederum links der „Tunnelweg“ zum Lagazuoi ab. Kurz darauf passieren wir die Olang-Stellung, frühere Unterkünfte der Italiener. Weiter geht es aufwärts and er Felswand entlang und wir passieren verfallene Baracken und Aussichtposten und erreichen schließlich ein kleines Hochplateau. Hier kann bis in den Frühsommer Schnee liegen, was die Orientierung etwas schwerer macht, denn hier geht ebenfalls links ein Weg ab, während geradeaus ein Pfad (Weg. 402, Farbmarkierungen an Felsen) zu einen Sattel aufstieg. Nach gut 1 Stunde erreichen wir die Forc. Travenanzes, 2507 und haben hier einen herrlichen Ausblick nach Norden. Rechts von uns die wuchtigen Gipfel der Tofanen, geradezu  das Travenanzestal und links ist der Gipfel des Lagazuoi zu sehen mit der Bergstation. Von der Forc. Travenanzes  geht es dann nach links unter Lawinenverbauungen leicht aufwärts in einer langen Hangquerung zur Forc. lagazuoi,  2572 m, in rund 20 Minuten. Von ihr aus haben wir einen schönen Ausblick in das Lagazuoital und weiter hinten sind die Felswände der Cima de Lago zu sehen. Von der Forc. lagazuoi geht es dann steil in vielen kehren einen Weg zwischen der Lagazuoi-Felsmauer und einer Skipiste aufwärts Die Felsmauer war im 1.Weltkrieg eine wichtige Stellung der Österreicher. Heute sind die felswachen 4 – 9 teilweise restauriert und für den Besucher zugänglich, allerdings sind die Stollen sehr niedrig, rutschig und unbeleuchtet. Dafür bieten sich aber von einigen Felsdurchbrüchen, welche früher als Geschützstellungen und Schießscharten dienten, herrliche Aussichten auf den Falzaregopaß, die 5 Torri und die Marmolada. Daneben erläutern Schautafeln die Bedeutung der Stellungen für die damaligen Kampfhandlungen. Schließlich nach gut 40 Minuten Aufstieg erreichen wir das Rif. Lagazuoi, 2752 m. Naben dem Rif. Lagazuoi nun noch ein Stück nach links und über eine weite, bene Felsfläche, leicht aufwärts zum Gipfel des Kleinen Lagazuoi, 2772 m. Von hier aus herrliche Rundsicht – Abteital, Pralongia mit Settsass und dahinter das Sellamassiv, Marmolada und 5 Torri. Dann zurück geht e unterder Seilbahnbergstation durch den Stollen, der den Berg senkrecht durchbohrt. Stirnlampe nicht vergessen!!!

Ausgangspunkt Parkplatz am Falzaregopaß

Dauern ca. 4Stunden zzfl Zeit für Besichtigungen

Anforderungen teilweise steiler Aufstieg auf gut angelegten Wegen, Schneereste bis in den frühsommer möglich. Für die besichtigung der Tunnelstellungen ist Trittsicherheit und teilweise Schwindelfreiheit notwendig Wegmarkierung Weg 402 bis Forc. Travenanzes, Weg 401 bis Lagatuoi

Höhenunterschiede

Falzaregopaß 2105 m Forc
Travenanzes
2507 m Forc.
Lagazuoi
2572 m Bergstation
Lagazuoi
2752 m
Kleiner Lagazuoi 2778 m
Einkehrmöglichkeiten Falzaregopaß
Rif. Lagazuoi

18 Bilder insgesamt

Galerie anzeigen »

Villanderer Berg und Sarner Scharte

01.07.2011


Anfahrt: Vom Haus mit m At startend in etwa 20 Minuten zur Gasser Hütte auf 1750hm., Parkplatz an der Gasserhütte ist am Wochenende und an Feiertagen gebührenpflichtig(4€)

Empfholene Karte: Kompasskarte 56 - Brixen

Charakter: Mittelschwierige Bergwanderung, die Trittsicherheit verlangt

Aufstieg: Vom Parkplatz aus folgt man dem Wanderweg bis man links zur Mair in Plun Alm und Richtung Gasteiger Sattel abbiegt. Geradeaus weiter geht es direkt zum Totensee und zum Villanderer Berg, die Variante über den Gasteiger Sattel ist zwar die längere, aber auch die reizvollere.

Man wandert an der Mair in Plun Alm vorbei, gemütlich geht es nun bergauf auf den Gasteiger Sattel. Oben angekommen biegt man nach Rechts auf den Weg 3 ein. Dieser führt nun über weite Wiesen in einen wunderschönen Kessel. Allein dieser vor Pflanzen wild wuchernder Kessel rechtfertigt den etwas längeren Weg. Etwas steiler geht es nun an einem kleinen Wasserfall vorbei empor, oben angekommen eröffnet sich einem der Blick auf die Sarner Scharte und das Sarner-Schart-Biwak.

Man wandert nun über eine Ebene auf die Scharte zu, rechts am Grat erkennt man jetzt auch das Gipfelkreuz des Villanderer Bergs. Oben über einen steilen Anstieg an der Scharte angekommen kann man nun auch einen Blick auf das darunterliegende Sarntal riskieren.

Ein kleiner steiler Anstieg ist noch zu überwinden, schon hat man das erste Ziel erreicht, das Gipfelkreuz der Sarner Scharte (2460 m). Das eigentliche Ziel lässt noch etwas auf sich warten, dazu lässt man das Gipfelkreuz hinter sich, wandert einige Höhenmeter bergab um nun den Endspurt zum Gipfelkreuz des Villanderer Bergs in Angriff zu nehmen. Der Weg zweigt weiter oben etwas unscheinbar nach links zum Gipfel ab, diese Abzweigung kann man leicht übersehen.
Abstieg: Für den Abstieg wandert man vom Gipfel aus am Weg T weiter, dieser führt nach einiger Zeit steil zum Totensee hinab. Der Totensee und das dahinterliegende Dolomitenpanorama bilden eine herrliche Kulisse. Vorbei am Totenkirchl geht es nun über die Villanderer Alm zurück zum Parkplatz an der Gasserhütte.

Einkehrmöglichkeiten:
Gasserhütte (1744 m), privat, Tel.: +39 0472/843 510, ganzjährig geöffnet Mair in Plun Alm (1963 m), privat, Tel.: +39 335 474625, ganzjährig geöffnet (außer Mitte April bis Mitte Mai und Anfang November bis Ende Dezember)

Tourdaten:

Höhe                  Gehzeit Gesamt Ziel
1744 m - 2057 m + 1:00 1:00 Gasteiger Sattel
2057 m - 2380 m + 1:15 2:15 Sarner-Schart-Biwak
2380 m - 2460 m + 0:15 2:30 Sarner Scharte
2460 m - 2509 m + 0:30 3:00 Villanderer Berg
2509 m - 2160 m + 0:30 3:30 Totensee
2160 m - 1744 m + 1:30 5:00 Gasser Hütte

24 Bilder insgesamt

Galerie anzeigen »

Die Tappeinerpromenade in Meran

10.04.2011

Tappeinerweg

Der Tappeinerweg ist ein Spazierweg mit Fernblick über die Stadt Meran und das Etschtal.

Einer der berühmtesten Spaziergänge in Meran ist ohne Zweifel der Tappeinerweg, der vom Stadtzentrum aus am Hang des Küchelberges entlangführt. Er gehört zu den schönsten Höhenpromenaden Europas und bietet einen Mix aus alpiner und mediterraner Vegetation in Kombination mit einem herrlichen Panorama über die Dächer der Kurstadt und das Etschtal.

Der Tappeinerweg nimmt seinen Ausgang gegenüber der Einmündung der Gilfenpromenade in die alte Passeirerstraße und führt von der Pfarrkirche bis nach Gratsch. Dieser beliebte Spazierweg ist fast 4 km lang und wird nicht umsonst als die “Empore der paradiesischen Szenerie des Burggrafenamtes” oder als die “Krone Merans” bezeichnet. Zu verdanken hat die Stadt Meran diesen Flanierweg dem Arzt, Botaniker und Anthropologen Dr. Franz Tappeiner aus Laas im Vinschgau, nach welchem dieser Weg auch benannt ist. Der Tappeinerweg verläuft rund 100 m über dem Talkessel und weist selbst kaum Steigung auf.

Auch wegen seiner üppigen Bepflanzung ist dieser Weg so beliebt bei Einheimischen und Touristen. Pinien, Himalajazedern, Korkeichen, Ölbäume, Eukalyptus, Bambusarten und Magnolien, Agaven, Aloen und Feigenkakteen versetzen so manchen Spaziergänger ins Staunen.

24 Bilder insgesamt

Galerie anzeigen »

Vellauer Felsenwege

10.04.2011

Bergbauernwege in Villnöss

09.04.2011

Vom Zentrum von St. Peter (1154 m) führt der Weg Nr. 11 über einen gepflasterten Steinweg - dieser Steinweg verband die Coller Bergbauernhöfe mit dem dörflichen Zentrum und diente als Schul- und Kirchweg

... und diente als Schul- und Kirchweg, aber auch für Pferdefuhrwerke und Ochsengespanne - hinauf zum Gsoihof. Der Gsoihof wurde 1288 zum ersten Mal erwähnt. Der Hofname dürfte vom Lateinischen casa (=Haus) stammen. Villnöss gehörte bis zum Jahre 1505 zur Urpfarre Albeins, wo die Verstorbenen begraben wurden.

Zur Winterzeit wurden die Toten im Gsoier-Keller aufbewahrt bis der Weg zum Friedhof in Albeins wieder ausaperte. Der Keller ist bis zum heutigen Tag unverändert geblieben. Vom Gsoihof wandert man vorbei am Biotop "Veltierer Zente” bis zum Vikolerbild. Weiter geht es den Bergbauernweg entlang im dichten Coller Wald bis zum Feldthunhof (1564 m), der im Jahre 1350 erstmals erwähnt wurde. Der älteste Teil des dreigeschossigen, gemauerten Wohnturmes stammt noch aus dem 15. Jh. Seit 1984 steht der Hof unter Denkmalschutz und konnte vorbildhaft restauriert werden.

So wurden die barocken Fensterumrahmungen, die Eckquaderungen und das Fresko an der Westfassade mit den Heiligen Johannes von Nepomuk (Schutzpatron gegen Wassergefahr), Florian (Schutzpatron gegen Feuergefahr) und Antonius von Padua (Schutzpatron der Haustiere und Helfer aus allen Nöten) gereinigt und gefestigt. Von hier geht man hinunter Richtung St. Magdalena und den Sunnseitenweg entlang bis zum Bildstock (1266 m). Ab hier geht es weiter durch die schöne Kulturlandschaft, vorbei am Pestbildstock und wieder zurück nach St. Peter.

34 Bilder insgesamt

Galerie anzeigen »

Wilder Mann Bühel

01.04.2011

Wilder Mann Bühel

Das beliebte Wanderziel liegt oberhalb der Montiggler Seen in Eppan. 

Der Wilde Mann Bühel (643 m ü.d.M.) ist ein mystischer Ort im Überetsch, der von Eppan bzw. von den Montiggler Seen aus sehr gut zu erreichen ist. Er liegt oberhalb des kleinen Montiggler Sees und ist sehr gut mit Schildern ausgestattet. Vom Wilder Mann Bühel aus hat man eine schöne Aussicht auf den Montiggler Wald und das Überetsch.

Es handelt sich bei diesem Ort um einen vorgeschichtlichen Brandopferplatz, den ehemaligen Wohnort eines Einsiedlers oder eines Wilden Mannes. Ganz klar ist die ursprüngliche Bestimmung dieser Zone nicht. Dafür ranken um sie sehr viele Geschichten und Sagen. Fundstücke aus der Spätbronze- und der mittleren Eisenzeit sowie Teile von verbrannten Knochen untermauern die verschiedenen Theorien rund um den Bühel.

Im 19. Jahrhundert ließ sich der Einsiedler Peter Weth an diesem Ort nieder. Er war vorher auf Goldsuche in Nordamerika gewesen und lebte dann mit Indianern. Nach seiner Rückkehr zog er sich hierher in den Montiggler Wald zurück. Auf einem Stein steht heute noch die Inschrift “P.W. geb. 1824″.
Der Wilde Mann Bühel wird sowohl von Wanderern als auch von Mountain Bikern als Etappenziel gewählt.

32 Bilder insgesamt

Galerie anzeigen »

Frühlingswanderung zu den Eppaner Burgen

12.03.2011

Die berühmte Drei-Burgen-Wanderung im Süden Südtirols bietet zahlreiche Varianten. Wir stellen heute die für Fortgeschrittene vor. Allein die Länge von 15 km und das andauernde Auf und Ab, mit fast 800 Höhenmetern im Aufstieg, erfordert einiges an Ausdauer. Unsere Variante ist auch durch die unübersichtliche Orientierung anspruchsvoller und individueller, als die in den Führern angegebene. Der höchste Punkt liegt bei der Fraktion Perdonig, wo man sich der Burg Hocheppan von oben nähert. Die Burgen-Wanderung lässt auch die Kinderherzen höher schlagen, denn das Besteigen des Bergfrieds auf Schloss "Boymont" ist Pflicht! Zudem sind alle Burgen gleichzeitig bequeme und romantische Labestationen, die den Wanderern alles bieten, was Südtirols Küche und Keller Landestypisches zu bieten haben. Der Blick über das gesegnete Land der Etsch bleibt einfach unvergesslich! Und der "Lagreiner" auch...

16 Bilder insgesamt

Galerie anzeigen »